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Wolfgangmature

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Schnellen Schrittes stürmte Wolfgang in die Bäckerei. Da standen die zwei: die dicke Bäckerin und das unscheinbare Mädchen. Das Mädchen wischte über die Bleche, und die Bäckerin saß auf dem Hocker und schaute ihr zu. Wolfgang ging schnurstracks zum Tresen.
„Tomaten und Gurken“, sagte er, „sind nicht das gleiche. Tomaten sind rot, und Gurken sind grün. Es gibt Menschen, die können das nicht auseinander halten. Das ist ein genetischer Defekt, den man nicht heilen kann. Aber solche Menschen sollten in einer Bäckerei keine Brötchen belegen. Ich möchte keine Gurken auf meinem Brötchen. Ich möchte eine Scheibe Tomate.“
Die Bäckerin grinste vergnügt.
„Sag ich doch!“
„Was soll das heißen?“
„Gerade eben habe ich noch gesagt, der Doktor wird sich freuen, wenn er heute wieder keine Tomate bekommt.“
Wolfgang schaute verdutzt. Was war das nun wieder für eine Schikane? Noch bevor er etwas entgegnen konnte, ergriff die Bäckerin wieder das Wort.
„Morgen ist Berufsschule. Da belege ich die Brötchen.“
„Und dann kriege ich meine Scheibe Tomate?“
„Das nehme ich schwer an. So vergesslich bin ich nun auch nicht. Jetzt habe ich’s innerhalb von 24 Stunden schon zwei Mal gehört.“
„Wenn nicht, dann komme ich wieder!“
„Dann kommen Sie wieder und legen mich über’s Knie!“, feixte die Bäckerin und gluckste.
„Das werden wir sehen!“, knurrte Wolfgang und trat auf die Straße.

The End
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